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Dr. med. Heiko Nalbach Praxis für regenerative ganzheitliche Orthopädie

Arthrose und ihre Therapiemöglichkeiten
Innovative und regenerative Ansätze bei Gelenkverschleiß

Die häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen sind Verletzungen und Verschleißerkrankungen Arthrose). Abnutzungsschäden an großen und kleinen Gelenken entstehen meist aufgrund von ungleichmäßiger oder zu starker Belastung der Gelenkflächen. Dabei kommt es zu einem Gelenkknorpelverlust.

Die wichtigsten Ziele einer modernen Arthrosetherapie sind die Vorbeugung und die frühzeitige Behandlung von Gelenkverschleiß. Je nach Stadium Ihrer Erkrankung bieten wir Ihnen eine Vielzahl von verschiedenen regenerativen Verfahren an, um

Arthrose und ihre Therapiemöglichkeiten
Arthrose und ihre Therapiemöglichkeiten

Entstehung der Arthrose

Die Ursachen für die Entwicklung einer Arthrose sind vielfältig. Auslöser können entzündungsfördernde Botenstoffe sein sowie auch eine genetische Disposition. Ebenso spielen äußere Faktoren wie beispielsweise Übergewicht, Fehlbelastungen, Unfälle oder eine Fehlstatik wie O-Beine eine Rolle für die Ausbildung einer Arthrose. Tempo und  Zeitpunkt der Arthroseentwicklung sind bei jedem Menschen unterschiedlich.

Bei der Arthrose wird zunächst schrittweise der Gelenkknorpel zerstört und die Hyaluronsäure, die körpereigene Gelenkschmiere, abgebaut. Das führt anfangs zu Gelenkschmerzen unter Belastung, später nehmen die Beschwerden auch in Ruhephasen zu.
Leider ist der menschliche Körper nicht in der Lage, den ursprünglichen Gelenkknorpel wieder neu zu bilden. Die moderne Wissenschaft zeigt jedoch Wege auf, wie mit innovativen Behandlungskonzepten der Restknorpel bestmöglich erhalten werden kann. So nutzen wir in unserer Praxis schon heute ganzheitlich regenerative Verfahren, um körpereigene Heilprozesse auf biozellulärer Ebene, wie Gewebebotenstoffe und Wachstumsfaktoren, zu unterstützen, so dass knorpelabbauende Entzündungskaskaden gehemmt werden können.
Die Schritte zur Diagnose

Um möglichst viel zur Vorgeschichte Ihrer Beschwerden zu erfahren, stelle ich Ihnen im Rahmen der Anamnese Fragen zu ggf. früheren Unfällen, Bewegungsschmerzen, Steifigkeitsgefühl, Schwellung oder Anlaufschmerzen. Eine sorgfältige körperliche Untersuchung schließt sich an und bringt mir weitere Erkenntnisse über den Zustand Ihres Gelenks. Die Diagnose „Arthrose“ wird durch eine Ultraschall- und Röntgenuntersuchung weiter gesichert. Falls erforderlich müssen in Einzelfällen noch zusätzlich ein CT, MRT oder Laboruntersuchungen veranlasst werden, um weitere wichtige Differentialdiagnosen (wie etwa Gicht oder Rheuma) auszuschließen.

Aktuelle regenerative Behandlungskonzepte in unserer Praxis in verschiedenen Entwicklungsstadien der Arthrose

Leichtes Stadium (Grad 1-2)

Zeigen sich zunächst nur diskrete Knporpelveränderungen (Grad 1-2), können wir vorerst abwarten. Ich empfehle Ihnen individuelle Eigenübungsprogramme, die ggf. mit der Verordnung von Bandagen oder statisch korrigierenden Einlagen ergänzt werden können. Ebenso sprechen wir über die Einnahme von Schmerzmitteln, aber auch über alternative pflanzliche Präparate wie Teufelskralle, Weidenrinde, Arnika, Curcuma oder Chondroitin/Glucosamin.

Mittleres Stadium (Grad 2-3)

In Stadium 2 und 3 liegen bei Ihnen bereits tiefere Knorpelläsionen vor. Mit einer speziellen Knorpelschutztherapie – Hybridtherapie aus Hyaluronsäure und Eigenblut – als Spritzenkur in Ihr betroffenes Gelenk besteht die Möglichkeit, das Fortschreiten der Arthrose noch rechtzeitig zu verlangsamen und den beschädigten Restknorpel zu schützen. Wie im leichten Stadium (Grad 1-2) verschaffen gut angepasste Bandagen, Orthesen sowie Einlagen und Zurichtungen Schmerzlinderung. Zudem stabilisieren sie die Fußstellung und korrigieren die Beinachsen.

Parallel empfehle ich Ihnen einen gezielten Muskelaufbau zur Gelenkstabilisierung mittels einer Kombination aus
zur biozellularen Regenerationsförderung (Wachstumsfaktoren, Botenstoffe, Abbau Knochenödem).
Bedarfsweise werden auch klassische und alternative entzündungsabbauende Medikamente eingesetzt oder Akupunktur zur Schmerztherapie.

Fortgeschrittenes Stadium (Grad 3-4)

In diesem Stadium ist der schützende Gelenkknorpel bei Ihnen bereits stark ausgedünnt (Grad 3 – Gelenkspaltverschmälerung mehr als 50 %, Gelenkspalt aber noch erhalten) oder fehlt in bestimmten Zonen des Gelenkes bereits ganz. Im Alltag bestehen bereits kontinuierliche, auch belastungsunabhängigen, Gelenkbeschwerden mit Störung der Gelenkbeweglichkeit und Schwellneigung. Ihre Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt.

Sind die Beschwerden kaum noch beherrschbar, sollte eine Operation am betroffenen Gelenk erfolgen. Dabei werden insbesondere an den großen Gelenken wie Schultern, Hüften oder Kniegelenken künstliche Gelenke (oder Teilersatz), sogenannte Endoprothesen, eingesetzt. Die moderne Orthopädie verwendet hier inzwischen Materialien mit abriebarmen Gleitpaarungen und damit längeren Standzeiten sowie knochensparende Prothesen-Designs kombiniert mit minimalinvasiven und damit gewebeschonenden Operationstechniken. Dies führt zu guten Operationsergebnissen und schnelleren Rehabilitationszeiten.
An kleineren Gelenken sind endoprothetische Versorgungen eher noch die Ausnahme. Am Fuß oder Sprunggelenk sowie an den Fingergelenken gelten versteifende Operationen somit weiterhin als „Golden Standard“. Vor solchen Eingriffen wägen wir ab, ob mit einer Gelenkspiegelung und Knorpelglättung (Gelenktoilette) ein gutes Ergebnis erreicht werden kann. Meist ist dies nicht mehr sinnvoll, was auch die aktuelle Studienlage bestätigt.
Bei Menschen, die unter einer Beinachsenfehlstellung (O-oder X-Bein) leiden, sollte nach Möglichkeit schon in jungen Jahren eine operative Beinachsenkorrektur erfolgen. Ziel ist es, die spätere Arthroseentwicklung noch in einem Frühstadium erfolgreich zu bremsen oder ganz zu verhindern. Ebenso sollten angeborene oder durch einen Unfall erworbene Gelenkinstabilitäten frühzeitig therapiert werden, um das Auftreten einer sekundären Arthrose auszuschließen.
In jedem Einzelfall erörtern wir in Ruhe, ob eine Operation Sinn macht und falls ja, welches Verfahren zielführend ist. Falls eine OP z. B. aus gesundheitlichen Gründen derzeitig nicht möglich oder gewünscht ist, konzipieren wir gemeinsam mit Ihnen ein sinnvolles konservatives Behandlungskonzept mit dem Ziel, Ihre Lebensqualität zu verbessern.
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Praxis-Fortbildung

Vom 19. bis zum 23. Feburar
bleibt unsere Praxis geschlossen.

In dringlichen orthopädischen Notfällen und nach Voranmeldung gehen Sie bitte zu den ortsansässigen Orthopäden.

Ab dem 26. Februar sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.